Funktionale Oberflächen und präzise Formgeometrien sind entscheidend für Qualität, Leistung und Lebensdauer technischer Bauteile. Ob Reibung, Dichtheit, Passgenauigkeit oder optische Funktion – viele Eigenschaften lassen sich nur über geeignete Oberflächen- und Formparameter zuverlässig bewerten.
Diese Übersicht zeigt typische Messaufgaben in der Oberflächen- und Formprüfung. Sie erfahren, welche Parameter relevant sind, wie sie interpretiert werden und welche optischen Messsysteme sich für die jeweilige Aufgabe eignen – von der Entwicklung über die Fertigung bis zur Qualitätssicherung.

Messung der Oberflächenrauheit
Oberflächenstrukturanalyse in 3D. Von Sa/Sq bis Str/Sal zur Überprüfung von Spezifikationen und Oberflächenmerkmalen.

Form- und Lagetoleranzen einhalten
Form- und Positionstoleranzen wie Ebenheit, Welligkeit, Parallelität und Neigung zuverlässig prüfen – mit optischer 3D-Oberflächenmesstechnik, auch bei anspruchsvollen Geometrien.

Ebenheit, Dicke und Parallelität
Kombinierte Messung von Ebenheit, Dicke und Parallelität in einem Messvorgang. Flächige Topografie von Ober- und Unterseite für präzise Form- und Lagetoleranzen.

3D-Beschichtungsprüfung
3D-Qualitätskontrolle von Beschichtungen – vor und nach dem Prozess. Bewertung von Oberflächentextur, Defekten und Schichtdicken für funktionale und optische Anforderungen.

Tribologische Analyse
Analyse von Reibung, Verschleiß und Schmierzuständen auf Basis flächiger 3D-Oberflächendaten. Charakterisierung tribologischer Effekte für belastete Bauteile und Kontaktflächen.

Gut/Schlecht-Bewertung
Schnelle und objektive Gut/Schlecht-Bewertung auf Basis flächiger 3D-Messdaten. Automatisierte Workflows und hohe Z-Auflösung unterstützen reproduzierbare Entscheidungen und statistische Prozesskontrolle.

Messung von Mikro- und Nanostrukturen
Präzise 3D-Topografie von Mikro- und Nanostrukturen. Erfassung von Geometrie, Rauheit und dynamischem Verhalten für MEMS, Mikrooptik und nanotechnologische Anwendungen.
