Optische Oberflächenmesstechnik

Aktuelle Trends und individuelle Lösungen

Welche Messmethode zur Charakterisierung von Oberflächen ist für welche Messaufgabe geeignet? Wie bestimmt man Ebenheit,
Parallelität, Rauheit, Form- und Oberflächenparameter und Stufenhöhen am einfachsten? Welche Vor- und Nachteile bringen die verschiedenen Verfahren im Arbeitsalltag mit sich? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der TopMap Day am 26. Oktober 2022 im persönlichen Austausch zwischen Referenten und Teilnehmern.

Weitere Informationen zur Anmeldung folgen in Kürze. 

Interview mit M. Sc. Jan Zepp

Polytec: Als Applikationsingenieur führen Sie nicht zuletzt auch Auftragsmessungen und Machbarkeitsstudien durch. Mit welchen Prüflingen und Messaufgaben kommen die Kunden auf Sie zu?

Zepp: Die von den Kunden gewünschten Parameter sind oftmals Ebenheit, Parallelität, Stufenhöhe oder auch Rauheitskennwerte – das sind die Kenngrößen, für die sich unsere TopMap-Oberflächenmesssysteme auch besonders gut eignen. Die Messobjekte sind sehr vielfältig in ihrer Größe, Beschaffenheit und Farbe. Natürlich kommen viele Messaufgaben aus dem klassischen Maschinenbau, z. B. wenn es um Pumpen, Einspritzdüsen und Flanschflächen geht. Wir können aber auch eine Zunahme elektronischer Komponenten beobachten, deren Funktion selbst unter schwierigen Umgebungsbedingungen sichergestellt werden muss. Ein etwas exotisches aber dennoch nennenswertes Beispiel sind in diesem Zusammenhang menschliche Proben für die Kosmetik- und Medizinbranche. 

Polytec: Wie überzeugt die optische Oberflächenmesstechnik hierbei?

Zepp: Die optische Oberflächenmesstechnik überzeugt durch hohen Informationsgehalt bei kurzen Messzeiten. Dank des 70mm großen Höhenmessbereichs können nicht nur Stufenhöhen, sondern auch tiefliegende Messflächen vollständig und ohne Kollisionsgefahr zuverlässig erfasst werden. Die dreidimensionale Falschfarben-Darstellung des Messergebnisses lässt sich intuitiv interpretieren und hilft, Schwachstellen eines Bauteils schnell zu erkennen. 

Polytec: Am 19.09. lädt Polytec ein zum TopMap Day – einem Workshop rund um die Oberflächencharakterisierung. Gehen Sie im Praxisteil auch wieder wie im Vorjahr auf individuelle Anwendungsmöglichkeiten der Teilnehmer ein?

Zepp: Sehr gerne. Schließlich treibt es uns Applikationsingenieure an, auf unserem Erfahrungsschatz aufbauend die beste Lösung für das individuelle Kundenproblem zu finden. Geht nicht, gibt’s nicht. Also kaum (lacht): Unser dynamisches Team aus Applikation, Vertrieb, Produktmanagement und Entwicklung kann schnell neue Methoden entwickeln, implementieren und absichern. Spontanität und Flexibilität gehören also für uns zur Tagesordnung. Oberflächenmesssysteme von Polytec sind Hightech-Instrumente, die oftmals bis dato unzugängliche Information sichtbar machen. Aber Achtung: Unsere Begeisterung ist ansteckend!

Polytec GmbH

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