Faseroptische Dehnungsmesssysteme

Stauchungen, Dehnungen und Risse ortsaufgelöst und verteilt messen

Die Dehnungsmessung an einem oder mehreren Punkten entlang einer Glasfaser gibt Aufschluss über deren relative Längenänderung am untersuchten Ort. Dazu muss die Faser bzw. das Glasfaserkabel fest mit dem Untersuchungsobjekt verbunden sein. Ursachen dieser Längenänderungen sind Zug- oder Druckspannungen, Materialverschiebungen, Lage- und Formänderungen, u. a. m.

Das Faseroptische Messprinzip ersetzt vielerorts mehr und mehr klassische Methoden wie den Dehnungsmessstreifen (DMS), nicht zuletzt wegen der Möglichkeit der ortsaufgelösten, verteilten Messung entlang ein und derselben Faser. Auch dort, wo es auf das Gewicht, den Platzbedarf oder auf eine hohe Flexibilität zur Erreichung unzugänglicher Stellen ankommt, zeigen sich die Systeme überlegen. So kann eine einzige, wenige Gramm leichte Faser bereits hunderte von Sensoren enthalten und gleichzeitig als Signalweg dienen.

Dehnungsprofile helfen Ihnen zum Beispiel bei der

  • Überwachung von Bauwerken
  • Detektion von Mikrorissen und lokalen Materialfehlern
  • Verschiebung von Pipelines im Erdreich
  • Deichüberwachung
  • Fertigungsoptimierung für GfK und CfK im Leichtbau
  • Schwingungsanalyse


Faseroptische Messprinzipien (Technologien/Faseroptische Messprinzipien)

Anwendungsbereiche

Kompetenzfeld Faseroptische Sensorik

Fachbeitrag zur verteilten faseroptischen Temperatur- und Dehnungsmessung