DIC-Kamerasysteme

Digitale Bildkorrelation für dynamische 3D-Anwendungen

Kamerabasierte stereoskopische 3D-Form-, Beanspruchungs-, und Deformationsmessung

Berührungslos optisch Dehnung und Deformation messen

DIC-Systeme (digital image correlation = Digitale Bildkorrelation) können unabhängig von Form, Temperatur und Größe des Messobjekts sehr flexibel eingesetzt werden und Dehnungen im Microstrain-Bereich (sub-Mikrometer) unter Einsatz von Mikroskop-Optiken, genauso wie Dehnungsfaktoren von mehreren 100% messen - oder sogar extreme Messraten mit Highspeed-Kameras erreichen. Nach dem Verfahren der digitalen Bildkorrelation (Grauwertkorrelation, Nahfeld-Fotogrammetrie) können sie sowohl für 2D- als auch 3D-Anwendungen eingesetzt werden. Typische Anwendungen aus Industrie und Forschung sind die Bewegungs- und Verformungsanalyse, Materialcharakterisierung, Bauteilprüfung und photogrammetrische Messungen. Die Messungen umfassen Zug-, Druck- und Biege-Tests, Aufprall- und Druckwellen-Analysen, Risserkennung, Fluid-Struktur-Wechselwirkung, Ermüdungsanalyse sowie Defekterkennung unter der Oberfläche.

Polytec bietet zwei 3D-DIC-Systeme, die sich ideal ergänzen:

  • Das StrainMaster Portable-System, bestehend aus Einzelkomponenten, lässt sich für jede Anwendung optimal konfigurieren und bietet größtmögliche Flexibilität.
  • Das StrainMaster Compact-System überzeugt durch kompakte, integrierte Bauart mit minimaler Einrichtungszeit und einfachster Bedienung bei besonders günstigem Preis.

Produkte

Photogenic Patterning

Für Anwendungen, bei denen das übliche Speckle-Muster aufgrund der Probenbeschaffenheit nicht funktioniert bietet Polytec eine Speziallösung.

Bei Abschattungen am Objekt, reflektierenden sowie nassen Oberflächen oder wenn sich auf dem Untergrund keine Grundierung aufbringen lässt, wie z. B. bei biologischen Oberflächen wie Haut, Fell o.ä. kann das von LaVision entwickelte „photogenic patterning“ eingesetzt werden.

Auf der Oberfläche wird dazu ein Speckle-Muster mit fluoreszierender Farbe aufgebracht, das seine eigene Lichtemission erzeugt. Da das emittierte Licht meist eine längere Wellenlänge als das zur Anregung eingesetzte hat, ist es möglich, das Fluoreszenzmuster zu isolieren und mit darauf abgestimmten Algorithmen zur digitalen Bildkorrelation auszuwerten. Eine Grundierung ist dazu nicht erforderlich und Abschattungen durch die Beschaffenheit der Probenoberfläche oder Geometrie sind nicht mehr kritisch.

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