Temperatur-Messsysteme mit kontinuierlicher Messpunktfolge

Temperaturprofile über große Entfernungen erfassen

Bei verteilt messenden Systemen müssen keine Sensoren in die Faser eingebracht werden. Vielmehr wird vom Fasermaterial selbst zurückgestreutes Licht ausgewertet, um die gewünschte Temperaturinformation zu erhalten. Diese Systeme basieren auf der Auswertung der Rayleigh-Streuung und ermöglichen die Erfassung von Temperaturprofilen entlang der Glasfaser bei Auflösungen im Millimeterbereich und bis zu 70 m langen Messstrecken. Damit wird praktisch jeder Punkt der Glasfaser zum Sensor. Herkömmliche Verfahren benötigten dafür hunderte oder tausende konventioneller Punktsensoren mit zugehörigen Leitungen und immensem Installationsaufwand.  

Zur Temperaturmessung werden die Sensorfasern in der Regel in einer Kapillare bzw. einem Schutzrohr geführt. Diese können abhängig vom verwendeten Interrogator (Auslesesystem) und der Applikation preiswerte herkömmliche Standard-Glasfasern sein oder auch von Polytec nach Ihren individuellen Anforderungen gefertigt werden.