Systeme mit definierten Messpunkten entlang der Faser (diskret verteilt)

Temperaturen über große Entfernungen überwachen

Die Messtechnik basiert auf sogenannten Faser-Bragg-Gittern (FBG). FBGs werden erzeugt, indem die Faser an einer bestimmten Position mit einem periodischen Muster intensiver UV-Strahlung belichtet wird. In eine einzelne Faser können mehrere FBGs geschrieben (typischerweise 15 bis 20) und simultan mit einem System ausgelesen werden. Diese Technik erlaubt die Temperaturüberwachung über große Entfernungen bis zu mehreren Kilometern. Die Glasfaser wird in einer Kapillare bzw. einem Schutzrohr geführt. Der Messbereich umfasst kryogene Temperaturen und reicht bis ca. +600 Grad Celsius einer erreichbaren Genauigkeit von bis zu 0,01°C und einer maximalen räumlichen Auflösung von etwa einem Zentimeter. Polytec bietet Fasersensoren abhängig vom verwendeten Interrogator (Auslesesystem) und der Applikation nach Ihren individuellen Anforderungen.

Fasersensor in Schutzrohr