Systeme mit definierten Messpunkten entlang der Faser (diskret verteilt)

Längenänderungen über große Entfernungen überwachen

Die Messtechnik basiert auf sogenannten Faser-Bragg-Gittern (FBG). FBGs werden erzeugt, indem die Faser an einer bestimmten Position mit einem periodischen Muster intensiver UV-Strahlung belichtet wird. In eine einzelne Faser können mehrere FBGs geschrieben (typischerweise 15 bis 20) und simultan mit einem System ausgelesen werden. Diese Technik ermöglicht die Überwachung von Längenänderungen entlang einer Glasfaser über große Entfernungen bis zu mehreren Kilometern. Bei einer räumlichen Auflösung von etwa einem Zentimeter sind Standardgitter bis ca. 100 °C temperaturbeständig.


Polytec bietet Fasersensoren abhängig vom verwendeten Interrogator (Auslesesystem) und der Applikation ganz nach Ihren individuellen Anforderungen an. Dabei erreichen konfektionierte Glasfaserkabel üblicherweise 1 % Dehnung, direkt aufgeklebte Fasern sind, je nach deren Coating, bis 5 % über ihre ursprüngliche Länge belastbar.

Kompetenzfeld faseroptische Sensorik