Grundlagen IVS

Werden Sie IVS-Experte: Erfolgreicher Industrie-Einsatz optischer Schwingungsmesstechnik

Das IVS-500 für vibroakustische End-of-Line-Tests

Warum werden immer mehr Laser-Doppler-Vibrometer in der Produktion zur Schwingungsmessung verwendet?

Seit Jahren gibt es im Bereich Automotive, bei Haushaltsgeräten und bei Produkten der Consumer Elektronik den Trend, störende Geräusche zu reduzieren, um die Produkte immer leiser zu gestalten. Aber nicht nur der akustische Komfort ist wichtig, auch die Qualität und damit die 100% fehlerfreie Fertigung muss bei allen Produkten gewährleistet sein.

Auch Bauteilfehler, welche für den Menschen nicht hörbare Geräusche produzieren, können zu Totalausfällen im Feld führen. Mit dem IVS-500 können Sie diesen vorbeugen.

Schwingungsmessungen befähigen Sie zum einen, das akustische Verhalten am Ende der Produktion zu bewerten, und zum anderen, Fertigungsfehler durch eine gezielte Analyse der Schwingungsdaten aufzudecken und dem Fehler zuzuordnen.

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Warum Laser-Doppler-Vibrometrie?

BERÜHRUNGSLOS, RÜCKWIRKUNGSFREI


Das Messobjekt wird während der Messung nicht mit einer Zusatzmasse oder Zusatzkraft beeinflusst. Die zu analysierenden Schwingungen werden dadurch nicht verfälscht.

SEHR HOHE FREQUENZBEREICHE

 

Messungen bis 100 kHz sind mit dem IVS-500 problemlos möglich. Das ist essentiell für die Detektion komplexer Fertigungsfehler bei höher werdenden Drehzahlen.

KEINE MECHANISCHE ZUSTELLEINHEIT

 

Das berührungslose Messverfahren reduziert Integrationsaufwand in der Produktionslinie. Somit sind sehr schnelle Taktzeiten und kurze Testzyklen möglich.

Für Messungen von Oberflächenschwingungen, ist das Laservibrometer mit digitaler oder analoger Signalübertragung und einer sehr hohen Auflösung extrem flexibel und findet Einsatz in vielfältigen und auch schwierigen Prüfanwendungen. Sie können Schwingungsanalysen auch in lauter Fertigungsumgebung durchführen.

Die Auswahl des richtigen Sensors

Welcher Sensor ist der richtige für Ihre Geräusch- und Schwingungsprüfung?

Für den vibro-akustischen End-of-Line-Test kommen drei Sensor-Typen infrage:

  • Mikrofon
  • Beschleunigungssensor
  • Laser-Doppler-Vibrometer

Für die genauere Betrachtung dieser drei Sensor-Typen finden Sie im folgenden Dokument die technische Gegenüberstellung der drei vibroakustischen Testmethoden. 

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Einführung in die  Laser-Doppler-Vibrometrie

Laser-Doppler-Vibrometer (LDV) nutzen, wie der Name verrät, einen Laser als Messmittel. Trifft der Laser auf das Messobjekt, kommt es zur Frequenzverschiebung des rückreflektierten Laserstrahles durch den Doppler-Effekt sobald es eine relative Bewegung zwischen Messobjekt und Sensor (LDV) gibt. Diese Frequenzverschiebung wird im IVS-500 mit einem hochpräzisen heterodynen Mach-Zehnder Interferometer ausgewertet, um kleinste Schwingwege, Geschwindigkeiten oder Beschleunigungen zu messen. Laser-Doppler-Vibrometer ermöglichen es zudem, durch die Auswertung der Frequenzverschiebung durch den Doppler-Effekt kleinste Schwingungsänderungen bis in den MHz-Bereich oder sogar in den GHz-Bereich zu messen.

Laser–Doppler-Vibrometer haben zudem eine Messgenauigkeit der Schwingungsamplitude von besser als 1% und stellen so die höchste Genauigkeitsklasse unter den vorstellen Schwingsensoren dar. Laser-Doppler-Vibrometer werden als Primärkalibriernormal für die Kalibrierung von Beschleunigungssensoren nach ISO 16063-11 verwendet.  

Weitere Infos zur Technologie

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