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InGaAs-Kameras


 

InGaAs-Kameras

Mit hochempfindlichen  InGaAs-Kameras kann man viele Dinge sichtbar machen und erkennen, die unserem menschlichen Auge, und auch den weit verbreiteten Si-Kameras verborgen bleiben.

Ihr spektraler Einsatzbereich beginnt bei 800 nm und reicht bei den Matrixarray- oder Flächen-Kameras bis zu 1700 nm und kann bei den Zeilenkameras sogar bis zu 2200 nm erweitert werden.

Das Detektormaterial InGaAS besitzt in diesem Spektralbereich die höchste Quanteneffizienz, die bei über 70% liegt.

Aufgrund der herausragenden InGaAs-Qualität unseres Partners Sensors Unlimited Inc./Goodrich Corporation ist neben einer Temperaturstabilisierung eine zusätzliche Kühlung des Chips nicht erforderlich. Die Folge: eine hohe und langfristige Bildstabilität.

Auf der Basis dieses hervorragenden Detektormaterials sind verschiedene Kameratypen entwickelt worden, die für spezifische Messaufgaben optimiert wurden.

Alle Kameras zeichnen sich durch eine herausragende Linearität, insbesondere auch bei kleinen Signalen, aus.

Wichtige und vielfältige Applikationen beruhen z.B. darauf, dass Wassermoleküle u.a. um 1450 nm eine starke Absorptionsbande besitzen und somit ein unterschiedlicher Feuchtigkeitsgehalt detektiert werden kann.


 Merkmale und Kameraüberblick | Anwendungsbeispiele | Technical Notes | Datenblätter |
Das neue und sehr kompakte Modell SU-320KTS, auch als OEM-Version erhältlich

InGaAs-Zeilenkameras

Die neuen Digitalen InGaAs-Zeilenkameras liefern Endkunden und OEM's die optimale Performance im Bereich der Bildverarbeitung und Spektroskopie, wenn geringes Rauschen, hohe Auflösung und hohe Abtastraten gefordert sind.

Den Anwendungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt: Für die Inspektion von z.B. Holz, Glas, Textilien, zur Identifikation von Materialien, bei der Kontrolle von Lebensmitteln etc.

Ganz speziell weisen wir auf die neuen Zeilenkameras der "Serie LDH" hin, die sich durch extrem hohe Ausleseraten von z.B. über 46.000 Zeilen/s bei einem 1024elementigen Array auszeichnen.

Mit rechteckigen Pixelgrößen sind sie damit ideal für schnelle NIR-Spektroskopie oder "Spectral Domain"- Optische Kohärenz Tomographie (SD-OCT) geeignet.

Im nächsten Kapitel werden die verschiedenen Arrayversionen, die spektral bis zu 1700 nm bzw. 2200 nm reichen, ausführlich dargestellt.


 Merkmale und Kameraüberblick | Datenblätter |
InGaAs-Zeilenkamera

InGaAs-Zeilen-Arrays

Zur Erschließung der zahlreichen NIR-Anwendungen im Bereich der Bildverarbeitung und Spektroskopie bieten wir eine breite Palette an InGaAs-Zeilenarrays an, die spektral den Bereich 900 - 1700 nm bzw. 1100 - 2200 nm erschließen.

Der Elementabstsand (pitch) kann 25 µm oder 50 µm betragen, wobei unterschiedliche Elementhöhen von 25 µm bis zu 500 µm zur Verfügung stehen.

Zum Auslesen stehen verschiedene Multiplexer-Varianten zur Verfügung, die sich im wesentlichen durch die Zahl ihrer Ausgänge unterscheiden.

Generell wird eine "Anti-Blooming"-Version geliefert, die ein Übersprechen auf die Nachbarpixel vermeidet. Lediglich die "LD" -Variante ist ohne Anti-Blooming und "LDB" wieder mit Anti-Blooming.

Anti-Blooming bedeutet in der Praxis einen etwas höheren Stromverbrauch, was bei einer OEM-Auslegung zu berücksichtigen ist. "LSE" und "LSB" besitzen einen Ausgang ("S" steht für "single"), was bei spektroskopischen Anwendungen bevorzugt wird, um einen Offset zu vermeiden, wenn Auflösung und Ausleserate von geringerer Bedeutung sind.


 Übersichtstabelle | Datenblätter |
InGaAs-Array



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