Das Entscheidende bei einem Lichtmessgerät ist die richtige Messkopfkombination mit einer entsprechenden Kalibrierung. Beides muss der jeweiligen Aufgabenstellung gerecht werden.
Hier zeigt sich unser wesentlicher Vorteil: Modularer Aufbau und die damit einhergehende Flexibilität hinsichtlich unterschiedlichster Anwendungsbereiche. Die Auswahl der einzelnen Komponenten zu einem kompletten Lichtmesssystem soll die obige Tabelle „Systemzusammenstellung“ erleichtern.
Dazu noch einige erläuternde Hinweise:
Die Eingansoptik eines Lichtmessgerätes bestimmt die räumliche Empfangscharakteristik des verwendeten Messkopfes, welche in einem direkten Zusammenhang zu der Einheit steht, in der gemessen werden soll (siehe „Kalibrierungen“).
Die Eingangsoptik definiert letztlich auch die Messgeometrie, unter der die Messung durchgeführt werden soll.
Es sind also Fragen der Art zu klären, ob die Lichtverhältnisse z. B. am Ort des Messkopfes, also Bestrahlungsstärke oder Beleuchtungsstärke, gemessen werden sollen, ob es sich um eine „Punkt“-Lichtquelle oder eine ausgedehnte
Lichtquelle handelt, in letzterem Fall wäre z. B. ein Cosinus-Diffusor erforderlich, u.s.w.
Auch bei schwer zugänglichen Messorten oder bei extrem hohen Temperaturen in UV-Belichtungsanlagen bieten wir geeignete Lösungen an.
Die Filter des jeweils benutzten Messkopfes definieren die spektrale Empfangscharakteristik des verwendeten Messkopfes, welche durch die jeweilige Anwendung und deren Fragestellung eindeutig vorgegeben ist.
Wir bieten hier eine breite Palette der unterschiedlichsten Filter an, was insbesondere in dem Wir bieten Wirkungsfunktionen“ deutlich wird. Bei diesem Punkt kommt auch die Modularität des hier vorgestellten Lichtmesstechnikprogramms deutlich zum Tragen, da durch einfachsten Filtertausch – alle haben dasselbe Gewinde – sofort eine neue Fragestellung messtechnisch angegangen werden kann.
Die Detektoren unterscheiden sich zunächst in ihrem spektralen Erfassungsbereich und in ihrer Empfindlichkeit, wonach der jeweilige Typ auszuwählen ist.
Erwähnt sei auch, dass nahezu alle Detektoren in einer Unterwasserausführung erhältlich sind.
Am Rande bemerkt sei, dass die Modellbezeichnungen der Detektoren für die Anzeigegeräte ILT-1700 und ILT-1400, und zwar aufgrund unterschiedlicher Anschlussstecker, sich lediglich durch die Code-Buchstaben D bzw. L unterscheiden, also z. B. SED-033 für ILT-1700 und SEL-033 für IL-1400.
Die Anzeigeeinheiten, Modell ILT-1700 und ILT-1400, sind ausführlich unter Anzeigeeinheiten beschrieben, wobei das Modell1400 eine handliche, leicht transportable und netzunabhängige Lösung mit einem für diese
Geräteklasse äußerst erstaunlichem Dynamikbereich und das Modell ILT-1700 eine optimale und universell einsetzbare Laborlösung darstellt.
Wichtig ist noch, dass das Modell ILT-1700 Messsignale erfassen kann, die ca. einen Faktor 50 unterhalb bzw. einen Faktor 6 oberhalb der Messgrenzen des Modells ILT-1400 liegen.