Der pyroelektrische und meistverwendete Detektorkopf Modell RkP-575 mit „Cavity“-Design überdeckt einen Leistungsbereich von 1 x 10E-7 W bis zu 10 W bzw. 100 W mit dem Abschwächer RkA-470. Dies und die konstante spektrale Empfindlichkeit über einen weiten Spektralbereich macht ihn zum idealen Laser-Messkopf. Er ist zusammen mit der Leistungsmessgeräte-Serie Rk-5700 einsetzbar. Strahldurchmesser bis zu 1,13 cm können ohne zusätzliche Fokussierung gemessen werden.
Für hochempfindliche Messungen steht der Si-Detektorkopf Modell RkP-576 mit Lock-In-Technologie zur Verfügung. Als kompakte und preiswerte Alternative wird jetzt das neue Modell RkP-465 angeboten, und zwar für das Universal-Radiometer Rm-3700.
Bei Beiden reicht der Spektralbereich von 190 bis 1100 nm. Eine individuelle Kalibrierung ist wahlweise ab 200 nm bzw. ab 350 nm erhältlich.
Der Si-Messkopf RkP-576 ist mit der Leistungsmessgeräte-Serie 5700 einsetzbar.
Ergänzt wird die neue 400er-Detektorserie mit ihrer kompakten Bauform durch einen InGaAs-Detektor, Modell RkP-485.
Der Einsatzbereich aller Leistungsmessgeräte wird durch 3 Thermopile-Detektorköpfe für Leistungsmessungen bis zu 150 W erweitert.
Diese Option ist für den pyroelektrischen Detektorkopf Modell RkP-575 erhältlich, verbessert dessen Empfindlichkeit im Bereich von 30 – 1000 µm und macht ihn somit für Terahertzstrahlung einsetzbar.
Für die beiden Si-Detektorköpfe RkP-576 und Rkp-465 werden zwei Kalibrieroptionen angeboten: CAL-UV von 200 – 400 nm und CAL-VIS von 350 – 1100 nm. Für den InGaAs-Detektor RkP-485 wird die Option CAL-IR für eine Kalibrierung von 800 – 1700 nm angeboten. Die Kalibrierungen werden jeweils in 10 nm- Schritten durchgeführt.
Falls stets mit externem, bereits vorhandenem Chopper gemessen wird, kann beim Kauf auf den internen Choppr verzichtet werden, was eine Kostensenkung bedeutet. Darüberhinaus ist der als Einheit mit den Messköpfen RkP-575 und RkP-576 mitgelieferte Chopper leicht zu separieren und extern einzusetzen.
Der pyroelektrische Detektorkopf Modell RkP-575 kann mit einem reflektierenden 10fach-Abschwächer, Modell RkA-470, versehen werden. Dieser ist im Bereich von 1 bis 11 µm einsetzbar und erweitert den Einsatzbereich bis zu Bestrahlungsstärken von 1 kW/ cm². Jeder Abschwächer ist kalibriert und mit seinem individuellen Abschwächungsfaktor gekennzeichnet
Pyroelektrische Detektoren sind prinzipiell thermische Detektoren, die auf Temperaturänderungen reagieren.
Diese können z.B. auch durch Luftströmungen verursacht werden. Deshalb wird empfohlen, dort, wo starke Luftströmungen vorkommen und das Messsignal sehr schwach ist, Fenster zu benutzen. Fenster beeinflussen natürlich die spektrale Ansprechempfindlichkeit des Detektors, da deren Transmissionsverhalten in die Messung miteingeht. Der jeweilige Abschwächungsfaktor kann allerdings am Messgerät eingegeben werden, was eine nachträgliche Korrektur des angezeigten Messwertes erübrigt. Für das Modell RkP-575 stehen Suprasil- Fenster (RkW-371) und KRS-5- Fenster (RkW-373) zur Verfügung. Die Modelle RkP-575 und RkP-576 können auch mit einem Filterhalter (Modell RkP-370) zur Aufnahme spezieller Filter oder Fenster mit 19 mm Durchmesser versehen werden. Die neuen Detektorköpfe RkP-465 und RkP-485 besitzen bereits integrierte 25 mm- Filterhalter.
3-, 6- bzw. 9-m- Verlängerungskabel vergrößern den Abstand zwischen Modell RkP-575 bzw. RkP-576 und der Anzeigeeinheit.
Optional ist ein praktischer Standfuß, Modell kTA-141 erhältlich.
Pyros stammt aus dem Griechischen, steht für „Feuer“ und weist damit schon auf einen thermischen Effekt hin. Bei Erwärmung eines pyroelektrischen Kristalls, beispielsweise durch die Absorption optischer Strahlung, wird die Polarisation des Kristalls verändert. Diese wird als Spannungsänderung registriert, da der Kristall sich zu Messzwecken zwischen zwei Elektroden, also im Inneren eines Kondensators befindet. Da ein derart aufgebauter Sensor nur auf Änderungen reagiert, wird bei der Messung von cw-Strahlung diese mittels eines Choppers gepulst und mittels Lock-In-Technologie nachgewiesen. Damit sind Störungen durch äußere Einflüsse, wie z.B.Temperaturänderungen ohne Bedeutung für die Messgenauigkeit, was bei anderen thermischen Sensoren, z.B. den Thermopiles, nicht der Fall ist.