Energiemessköpfe

Energiemesskopf

  

  • Pyroelektrische Detektorköpfe mit dem speziellen Cavity-Design für eine exzellente Konstanz der spektralen Empfindlichkeit von 180 nm bis 16 µm sowie einem sehr großen Dynamikbereich, teilweise für Terahertzstrahlung optimierbar
  • Si-Detektorköpfe
  • InGaAs-Detektorköpfe
  • Ge-Detektorköpfe
  • Thermopiles
Funktionsweise Leistungs- und Energiemessköpfe

 

Spezifikationstabelle

Datenblattsammlung (Beschreibung siehe Spezifikationstabelle)

RjP-435, RjP-445, RjP-637, RjP-734, RjP-735, RjP-736, RjP-465/-466, RjP-667,
RjP-765, RjP-485, RjP-495, RjT-30P

Die meisten pyroelektrischen Detektorköpfe von Laser Probe zeichnen sich aus durch das bestens bewährte und speziell konzipierte „Cavity“- Design sowie durch hochwertige Verstärker. Beides zusammen ergibt eine hervorragende Empfindlichkeit mit einer exzellenten Konstanz über einen weiten Spektralbereich. Die Verwendung zweier pyroelektrischer Kristalle in „Cavity“- Anordnung führt zu der nahezu 100%igen Strahlungsabsorption, weil Strahlung, die auf den ersten, schräg gestellten Kristall trifft und dort nicht zu 100% absorbiert wird, auf den zweiten, ebenfalls schräg gestellten Kristall hinreflektiert und dann dort absorbiert wird.

Den meisten Anwendern genügt dabei völlig die optische Standard-Absorptionsschicht, die die gesamte optische Strahlung zwischen 180 nm und 16 µm zu nahezu 100 %, also wellenlängenunabhängig, absorbiert und im pyroelektrischen Kristall in eine messtechnisch auswertbare Spannung umsetzt. Ein spezielles und optional erhältliches Coating erweitert den Messbereich sogar bis zu 1000 µm (interessant für Nutzer von Teraherz-Strahlung).

Der bisher weitest verbreitete Klassiker unter den pyroelektrischen Energiemessköpfen, das Modell RjP-735, deckt ähnlich wie seine schnelleren Brüder aus der neuen 400er- oder 600er- Serie einen riesigen Energiemessbereich von 10E-7 bis zu 1J ab, und dies noch ohne Abschwächer. Falls bei kurzen Laserpulsen die Bestrahlungsstärke 1 MW/cm² übersteigt, sollten zur Vermeidung einer Beschädigung der absorbierenden Schicht zusätzlich Abschwächer verwendet werden.

Der Detektorkopf Modell RjP-736 ist speziell für Laser mit großem Strahlquerschnitt konzipiert, wenn bei der Messung eine Reduzierung des Laserstrahls auf Flächen kleiner 1 bzw. 5 cm² ausscheidet.

Für Messung kleinster Pulsenergien bis zu etwa 5 x 10E-13 J stehen Si-Detektorköpfe mit 1 cm² aktiver Fläche sowie für den NIR- Bereich ein InGaAs- Detektorkopf mit einem sehr großen aktiven Durchmesser von 5 mm sowie ein Ge-Detektor mit sogar 13 mm Durchmesser zur Verfügung.

Die neueren Si-, InGaAs- und Ge- Detektoren der 400er und 600er – Serie sind mit dem neuen Universal- Radiometer zu betreiben, wobei die spektrale Empfindlichkeitscharakteristik abgespeichert und somit für die genutzte Wellenlänge leicht abrufbar ist.

Die neue 400er- Serie zeichnet sich durch ihre kompakte Bauform mit integriertem 25 mm- Filterhalter und separatem Vorverstärker aus. Bei der 600er- Serie ist dieser integriert.

Der Einsatzbereich aller Energiemessgeräte wird durch einen volumenabsorbierenden Thermopile erweitert, der bei kurzen Laserpulsen Bestrahlungsstärken bis zu 0,5 Gigawatt /cm² aushält. Das wird dadurch erreicht, dass sich vor der eigentlichen Thermosäule ein teilweise transparentes dielektrisches Material befindet, welches die ankommende Energie über sein Volumen absorbiert.

Aufgrund der im Vergleich zu pyroelektrischen bzw. Si- Detektorköpfen langsamen Zeitkonstante eines Thermopile- Detektorkopfes ist dieser speziell für den „Single Shot“ –Betrieb bzw. für extrem geringe Repetitionsraten zu benutzen.

Die Abhängigkeit der maximal möglichen Energiedichte in J/cm² von der Pulslänge ist für die einzelnen Modelle bei der Benutzung zu beachten.

Generell sind die in der Spezifikationstabelle angegebenen maximalen Belastungsdaten als Zerstörschwellen zu beachten.

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