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Sensoren zur faseroptischen Temperaturmessung nutzen entscheidende Eigenschaften sowohl von Glasfasern als auch von Licht: Beide werden weder beeinflusst durch  HF- oder Mikrowellen noch durch starke Magnetfelder, beide können problemlos durch Hochspanungsanlagen oder Ex-Schutzbereiche geführt werden und beiden können aggressive Materialien nichts anhaben.

Damit können Sie überall dort messen, wo Sie es bisher nicht konnten, z.B. in

  • HF- und Mikrowellenfeldern
  • Hochspannungsapparaturen
  • Kernspinresonanzanlagen (MRT)
  • Plasmaanlagen
  • Elektronischen Schaltkreisen
  • Ex-Schutzbereichen
  • Chemisch aggressiven Umgebungen

 

 

Messprinzip mit Einzelsensor am Faserende

Messprinzip Einzelsensor

 

An der Spitze einer Glasfaser ist ein GaAs-Kristall angebracht, um das seit vielen Jahren bestens bewährte Verfahren der temperaturabhängigen Bandkanten-verschiebung auszunutzen. Dabei wird weißes Licht vom System zum Kristall geschickt und dort durch die Lage der aktuellen Bandkante - diese ist mit 0,4 nm/K temperaturabhängig - spektral verändert. Das am Kristallende zurückreflektierte Licht wird dann mittels eines Spektrometers analysiert, um daraus auf der Basis einer werkseitigen Kalibrierung die Temperatur zu ermitteln. Der Temperaturmessbereich umfasst -200°C bis +300°C, wobei Genauigkeiten bis zu 0,1°C erreichbar sind.

 

  

Faseroptische Temperaturmesssonden

Temperaturmesssonde

Neben den klassischen Standard-Sonden sind wir in der Lage, für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche individuelle kundenspezifische Lösungen zu fertigen. Und dies zu akzeptablen Preisen, auch bei kleineren Stückzahlen.

Besprechen Sie Ihre Anwendung mit unseren Experten.

Gemeinsam finden wir eine Lösung auch für Ihre Messaufgabe.

 

   

 

Spezialität: NANO-Sonden

Nanosonde

Die neuen "NANO"-Sonden sind robust, ideal für Oberflächenmessungen und können - das ist ein entscheidender Fortschritt - auch kundenseitig präpariert werden.

Das Besondere: An der Spitze der Glasfaser befindet sich nicht mehr ein einzelner Kristall, sondern ein extrem gut haftendes "NANO"-kristallines Sensor-Pünktchen, das optimalen Wärmekontakt zum Prüfling garantiert und präzise am Berührungspunkt misst. Die Ausführung ist äußerst robust und stabil. Einziger Unterschied: Das System ist etwas langsamer.

 

  

Universal-Mehrkanalgeräte für Forschung und Industrie

Universal-Mehrkanalgeräte

Diese universell und flexibel mit einer frei wählbaren Kanalanzahl ausstattbaren Mehrkanalthermometer werden als 19"-Rack-Einschubversion geliefert, wobei jeder Kanal sein eigenes Display besitzt.

Kurzbeschreibung:

  • 19"-Einschubgehäuse mit zentraler Kontrolleinheit für bis zu 6 Temperatur-Messeinschübe mit Analog- und Digitalausgang (RS-232, USB)
  • Evtl. zusätzliche 19"-Einschubgehäuse für bis zu 7 weitere Temperatur-Messeinschübe
  • Messeinschübe mit eigener LCD-Temperaturanzeige sowie individueller Messwerterfassung und Auswertung
  • Einschließlich Steuer- und Auswertesoftware

 

   

Schnelles 4-Kanal-System

4-Kanalsystem

Das in einem 16"-Metallrahmengehäuse untergebrachte 4Kanalsystem besitzt alle Eigenschaften des oben beschriebenen Universal-Messsystems. Es ist und bleibt aber ein 4Kanalsystem.

 

 

   

   

Kompaktgeräte

Kompaktgerät

1- und 4-kanalig

Diese kompakt aufgebauten und leicht zu bedienenden Geräte nutzen auch in der 4-kanaligen Version ein Spektrometer zur Analyse aller 4 Messkanäle, weshalb diese etwas langsamer sind als die oben beschriebenen Mehrkanal-Systeme.

 

  

Spezial-Versionen

1-kanaliges Handgerät
1-kanalige OEM-Version
6-kanalige Kompaktversion
16-kanalige 16"-Version

Ihr Kontakt

Faseroptische Sensorik
Ihr Produktspezialist

Tel. +49 7243 604-174
ot@polytec.de