Temperatur-Messsysteme mit Messpunkt am Faserende (ein- und mehrkanalig)

Sensoren zur faseroptischen Temperaturmessung nutzen entscheidende Eigenschaften sowohl von Glasfasern als auch von Licht: Beide werden weder beeinflusst durch  HF- oder Mikrowellen noch durch starke Magnetfelder, beide können problemlos durch Hochspanungsanlagen oder Ex-Schutzbereiche geführt werden und beiden können aggressive Materialien nichts anhaben. Der Sensor befindet sich dabei am Faserende und benötigt thermischen Kontakt zum Prüfling.

Damit können Sie überall dort messen, wo Sie es bisher nicht konnten, z.B. in

  • Mikrowellen- und Hochfrequenzfelder
  • Hochspannungsanlagen
  • Chemisch aggressive Umgebungen
  • Explosionsgefährdete Umgebungen
  • Elektronische Schaltkreise
  • Plasmaanlagen
  • Kernspinresonanzanlagen (MRT)

 

 

Messprinzip mit Einzelsensor am Faserende

  • Messprinzip Einzelsensor
  • Grafik_Messprinzip_175.jpg

 

An der Spitze einer Glasfaser ist ein GaAs-Kristall angebracht, um das seit vielen Jahren bestens bewährte Verfahren der temperaturabhängigen Bandkanten-verschiebung auszunutzen. Dabei wird weißes Licht vom System zum Kristall geschickt und dort durch die Lage der aktuellen Bandkante - diese ist mit 0,4 nm/K temperaturabhängig - spektral verändert. Das am Kristallende zurückreflektierte Licht wird dann mittels eines Spektrometers analysiert, um daraus auf der Basis einer werkseitigen Kalibrierung die Temperatur zu ermitteln. Der Temperaturmessbereich umfasst -200°C bis +300°C, wobei Genauigkeiten bis zu 0,1°C erreichbar sind. 

Faseroptische Temperaturmesssonden

Temperaturmesssonde

Neben den klassischen Standard-Sonden sind wir in der Lage, für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche individuelle kundenspezifische Lösungen zu fertigen. Und dies zu akzeptablen Preisen, auch bei kleineren Stückzahlen.

Besprechen Sie Ihre Anwendung mit unseren Experten.

Gemeinsam finden wir eine Lösung auch für Ihre Messaufgabe.

 

 

Spezialität: NANO-Sonden

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Die neuen "NANO"-Sonden sind robust, ideal für Oberflächenmessungen und können - das ist ein entscheidender Fortschritt - auch kundenseitig präpariert werden.

Das Besondere: An der Spitze der Glasfaser befindet sich nicht mehr ein einzelner Kristall, sondern ein extrem gut haftendes "NANO"-kristallines Sensor-Pünktchen, das optimalen Wärmekontakt zum Prüfling garantiert und präzise am Berührungspunkt misst. Die Ausführung ist äußerst robust und stabil. Einziger Unterschied: Das System ist etwas langsamer.

 

 

Universal-Mehrkanalgeräte für Forschung und Industrie

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Die Tischgehäuse mit 19"-Rackeinschub können äußerst flexibel und den jeweiligen Anforderungen entsprechend über "Plug and Play"-Messmodule ausgerüstet werden und sind auch später noch einfach nachrüstbar. Eine variantenreiche Messmodulreihe von 1- bis 8-kanalig, mit bzw. ohne Anzeige, mit bzw. ohne Analogausgang usw. ist die Grundlage für eine individuelle Lösung. So lassen sich Versionen mit bis zu 40 Kanälen konfigurieren, von denen dann noch mehre hintereinander geschaltet werden können.

 

 

Kompaktgeräte

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1-, 2-, 3- und 4-kanalig

Diese kompakt aufgebauten und leicht zu bedienenden Geräte nutzen auch in der 4-kanaligen Version ein einziges Spektrometer zur Analyse aller 4 Messkanäle, weshalb diese etwas langsamer sind als die oben beschriebenen Mehrkanal-Systeme mit 1-kanaligen Messmodulen.

 

 

Spezial-Versionen

Handheld-Gerät

1-kanaliges Handgerät

OEM-Platinen-Version

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OEM-Version

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