Das PSV-400-3D Scanning Vibrometer liefert flächenhalfte Schwingungsdaten als Eingangsdaten für die Dehnungsberechung. Die Dehnungswerte werden aus dem relativen Verschiebungsdaten der Messpunkte mit Hilfe des StrainProcessors berechnet. Der StrainProcessor ist ein eigenständiges Softwarepaket, das über eine Schnittstelle zur PSVsoft verfügt.
Bildlich gesprochen werden Dehnungen aus virtuellen Dehnmesstreifen an jeder Ecke des aus Dreiecken bestehenden Messgitters berechnet. Gleichzeitig wird bei bekannten Materialkennwerten für isotrope Materialien die Spannungsverteilung kalkuliert.
Die dynamsiche Dehnungs- und Spannungsverteilung wird dann als farbcodierte Animation ausgegeben und steht als Datensatz innerhalb des Messdatensatzes der PSV-Software für weitere Auswertungen und zum FE-Abgleich zur Verfügung.