Die beiden Laserstrahlen überlagern sich im Messvolumen, und erzeugen in diesem Raumgebiet ein Interferenzmuster von hellen und dunklen Streifen. Der Streifenabstand Δs ist eine Gerätekonstante, die von der Laserwellenlänge λ und vom Winkel zwischen den Messstrahlen 2φ abhängt:
Δs = λ/(2 sin φ)
Bewegt sich ein Teilchen durch das Streifenmuster, so wird das von ihm zurückgestreute Licht in seiner Intensität moduliert.
Ein Photoempfänger im Messkopf erzeugt demzufolge ein Wechselstromsignal, dessen Frequenz fD direkt proportional zur Geschwindigkeitskomponente der Oberfläche in Messrichtung vp ist, und es gilt:
fD = vp/Δs = (2v/λ) sin φ
- fD = Dopplerfrequenz
- vp = Geschwindigkeitskomponente in Messrichtung
- Δs = Streifenabstand im Messvolumen
Der Wert λ/sinφ bildet die Maßverkörperung für die Geschwindigkeits- und Längenmessung. Er wird für jeden Messkopf exakt gemessen und ist auf dem Identifikationsaufkleber aufgedruckt.